„Leistung macht Schule“: regionale Auftaktveranstaltungen

Gegenwärtig läuft eine Serie von regionalen Auftaktveranstaltungen des Forschungsprojekts LemaS (‚Leistung macht Schule’) in Zusammenarbeit mit den Bildungsministerien der Bundesländer. Diese regionalen Verbundtreffen stellen für die Wissenschaftler/innen des Projekts und die 300 kooperierenden Schulen ebenso wie für die Schulverwaltung und Koordinatoren der Bundesländer die erste Gelegenheit dar, miteinander in Kontakt zu kommen, ihre Ideen und Sichtweisen auszutauschen und die nächsten Schritte der Zusammenarbeit zu planen.

Diese Konferenzen sind für uns alle spannend, denn sie bieten den Schulen, den Vertreter/innen der Schulverwaltung und den Ministerien die Chance, die Philosophie und Programmatik dieses komplexen bundesweiten Projekts zu präsentieren und zu diskutieren. Für die Lehrer/innen und Koordinatoren der Projektschulen bietet sich die Gelegenheit zur Netzwerkbildung und zur Kommunikation ihrer Anschauungen, Bedarfe und Entwicklungsstände auf dem Gebiet der schulischen Begabten- und Begabungsförderung.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Eröffnungsvortrag (zus. mit Prof. Christian Fischer) zur LemaS Auftaktveranstaltung des Landes Hessen am 21. Februar 2018 in der Internatsschule Schloss Hansenberg

Bei der hessischen Auftaktveranstaltung in der Internatsschule Schloss Hansenberg (21. Februar 2018) und in der rheinland-pfälzischen Veranstaltung (1. März 2018) stellen jeweils ein/e Vertreter/in der Bildungswissenschaften oder der Pädagogischen Psychologie (Prof. Dr. Christian Fischer in Hessen, Prof. Dr. Franzis Preckel in Speyer) und der Autor diese Blogs in einem gemeinsamen Eröffnungsvortrag das Forschungsprojekt und seine Philosophie vor.

Auch ein solch scheinbar unbedeutender Aspekt ist bemerkenswert, denn die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der Psychologie und Bildungswissenschaften einerseits und den Fachdidaktiken andererseits ist selbst eine Herausforderung und ein Prozess, den die Wissenschaftler/innen des Forschungsverbundes selbst verstehen und gestalten müssen.

Außer Auftaktveranstaltungen wie denen auf Schloss Hansenberg oder in Speyer ist daher auch die Entwicklung von Plattformen, Netzwerken und Veranstaltungen zum Zweck des interdisziplinären Austauschs zwischen den beteiligten Wissenschaftler/innen und ihren Disziplinen Teil des Forschungsprogramms.

Enthusiasmus und Engagement

Es ist bloß ein Eindruck, aber im Gegensatz zur allgemeinen Skepsis und den Vorurteilen gegenüber Lehrer/innen und Schulen im dominierenden öffentlichen Diskurs war es eine großartige Erfahrung auf Schloss Hansenberg zu sehen, wie begeistert und engagiert die Lehrer/innen und die Vertreter/innen der Schulverwaltung waren, wenn es darum ging, wie man die besten Lernbedingungen und Orientierungen für die junge Generation schaffen und entwickeln kann.

Nicht zuletzt muss aber auch noch erwähnt werden, dass die jungen Menschen selbst einen aktiven Part bei der Veranstaltung spielten: Es waren Hansenberg-Schüler/innen, die die Veranstaltung auf und hinter der Bühne prägten. Sie präsentierten Szenen aus einem selbst-produzierten Musical und sorgten im Hintergrund für die Technik. Bei all diesen Beobachtungen darf man mit Fug und Recht annehmen, dass diese Exzellenz-Initiative und das gesamte Vorhaben eine Erfolgsgeschichte werden können.

Auftaktveranstaltung auf der Homepage der Internatsschule Schloss Hansenberg

  Vorstellung der Initiative auf der Website des hessischen Kultusministeriums

Pressemitteilung zum Startschuss des Förderprogramms in Hessen

 

 

 

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